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Kein Upload · alles läuft im Browser

PNG, JPG, WebP oder AVIF — was sollten Sie nehmen?

Vier Formate, eine Frage, die das meiste klärt: Ist das Bild eine Fotografie, oder besteht es aus flächiger Farbe, Text und Linien?

Aktualisiert

Die Frage, die es entscheidet

Fotografien bestehen aus allmählicher, rauschender Variation. Verlustbehaftete Formate — JPG, WebP, AVIF — sind genau dafür gebaut und werden klein, indem sie Details wegwerfen, denen Ihr Auge ohnehin nicht folgt.

Bildschirmfotos, Logos, Diagramme und alles mit Text sind das Gegenteil: große glatte Flächen und harte Kanten. Verlustbehaftete Kompression legt sichtbaren Schmutz um Buchstabenränder, und weil es kaum Rauschen zum Wegwerfen gibt, spart sie nicht einmal viel. Dafür gibt es PNG.

JPG — das, was überall aufgeht

Dreißig Jahre alt, von allem verstanden, was je gebaut wurde, und für Fotografien noch immer völlig in Ordnung. Es kann keine Transparenz, und bei stark gesenkter Qualität zeigt es Klötzchen.

Nehmen Sie es, wenn die Datei von Software geöffnet werden muss, die Sie nicht in der Hand haben — eine Druckerei, ein Behördenformular, der alte Laptop einer Kollegin.

PNG — verlustfrei, transparent und falsch für Fotos

PNG wirft kein einziges Pixel weg und beherrscht volle Transparenz. Das macht es richtig für Logos, Bildschirmfotos, Symbole und alles, was Sie später weiterbearbeiten.

Für eine Fotografie ist es ein schlechter Behälter, und hier bleiben viele hängen: Ein fotografisches PNG durch einen Kompressor zu schicken, bringt kaum etwas. Verlustfreier Kompression bleibt beim Bildrauschen fast nichts zu entfernen. Wenn Ihr PNG-Foto 8 MB hat, macht es kein PNG-Optimierer klein — die Umwandlung in JPG oder WebP schon.

WebP — die vernünftige Voreinstellung fürs Web

WebP kann beides: verlustbehaftet für Fotos, verlustfrei mit Transparenz für Grafiken, dazu Animation. Bei vergleichbarer Qualität liegt es meist 25 bis 35 Prozent unter JPEG.

Jeder aktuelle Browser zeigt es an. Der verbleibende Grund dagegen liegt außerhalb des Browsers — manche ältere Desktop-Programme und Druckabläufe öffnen ein .webp noch immer nicht.

AVIF — am kleinsten, am langsamsten, noch nicht überall

AVIF nutzt den Videocodec AV1 und ist bei gegebener Qualität meist das kleinste der vier, besonders bei Fotografien und niedrigen Datenraten. Das Codieren ist langsam — bei einem großen Stapel deutlich spürbar.

Eine Falle lohnt sich zu kennen: Dass ein Browser AVIF anzeigen kann, heißt nicht, dass er eines erzeugen kann. Die Unterstützung beim Codieren ist schmaler als beim Decodieren, und ein Browser, der ein nicht unterstütztes Format schreiben soll, gibt stillschweigend ein PNG zurück. Deshalb baut unser Konverter seine Formatliste, indem er ein Testbild tatsächlich codiert und prüft, was zurückkam — statt einer Kompatibilitätstabelle zu glauben.

Kurzfassung

Wenn Sie eine Faustregel statt eines Entscheidungsbaums möchten:

  • Foto fürs Web → WebP, oder AVIF, wenn Größe wichtiger ist als Codierzeit.
  • Foto, das überall aufgehen muss → JPG.
  • Bildschirmfoto, Logo, Diagramm, alles mit Text → PNG.
  • Transparenz nötig → PNG oder WebP. Nie JPG.
  • Schon ein JPG und trotzdem zu groß → verkleinern Sie zuerst die Pixelmaße. Halbe Breite bedeutet ein Viertel der Pixel, und das schlägt jeden Qualitätsregler.

Jetzt erledigen — ohne Upload

Wird PNG als JPG kleiner?

Bei einer Fotografie drastisch — oft um 80 Prozent oder mehr. Bei einem Bildschirmfoto oder Logo kann es größer werden und die Textkanten verwaschen. Sehen Sie erst nach, was das Bild eigentlich ist.

Kann man WebP inzwischen bedenkenlos nehmen?

Im Browser ja — alle aktuellen Browser zeigen es. Außerhalb ist es lückenhafter; geht die Datei in eine Druckerei oder in ein Desktop-Programm, ist JPG oder PNG die sicherere Übergabe.

Warum ist mein komprimiertes PNG gleich groß?

Weil PNG-Kompression verlustfrei ist und fotografisches Detail sich kaum komprimieren lässt. Es bleibt nichts übrig, was man gefahrlos entfernen könnte. Wechseln Sie das Format oder verkleinern Sie die Pixelmaße.

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